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Mehr als 2000 Impulsberaterinnen und -berater unterstützen Hausbesitzerinnen und -besitzer kostenlos beim Umstieg auf Heizsysteme mit erneuerbaren Energien.
Die Fortschritte im Jahr 2022 punkto Gebäudeeffizienz machen das Heizen nicht nur erneuerbarer, sondern die Kombination von Wärmepumpen und PV-Anlagen umso lohnenswerter. Das Programm «erneuerbar heizen» und die neue PV-WP-Planungsgrundlage sind dabei entscheidend.
Inhalt
Mehr als 2000 Impulsberaterinnen und -berater unterstützen Hausbesitzerinnen und -besitzer kostenlos beim Umstieg auf Heizsysteme mit erneuerbaren Energien.
Die Kombination aus Photovoltaik-Anlagen (PV) und Wärmepumpen (WP) macht den (Energie-) Haushalt noch effizienter und ökologischer.
Der schweizerische Gebäudepark ist verantwortlich für rund einen Drittel der gesamtschweizerischen CO2-Emissionen. Will die Schweiz ihre Klimaziele erreichen, muss sich dies ändern. Einen wichtigen Beitrag hierzu leistet das EnergieSchweiz-Programm „erneuerbarheizen“. Das Programm zeigt seit 2020, dass der Umstieg von einer fossilen Heizung oder einer Elektrodirektheizung auf erneuerbare Energien wirksam und machbar ist. Für jeden Haustyp gibt es ein passendes, erneuerbares Heizsystem. Zudem sind sie dank tieferen Energie- und Betriebskosten meist längerfristig kostengünstiger. Die Impulsberatung «erneuerbar heizen», die ganz individuell bei der Wahl des optimalen Heizsystems unterstützt, ist seit April 2022 dank Förderbeiträgen von EnergieSchweiz kostenlos. Dieses Angebot wird rege genutzt: Im ersten Förderjahr führten die vom Programm «erneuerbar heizen» ausgebildeten rund 2'000 Beraterinnen und Berater aus der Energie- und Heizungsbranche über 14'000 Impulsberatungen durch.
Lesen Sie hier mehr dazu: Erfolgreiches Jahr für die Impulsberatung «erneuerbar heizen»
Viele Fragen betreffen die Kombination PV-Anlage und Elektroheizeinsatz im Warmwasserspeicher – nicht zuletzt, weil diese Kombination technisch am einfachsten ist. Dabei geht viel Strom verloren. Das kostet. Es ist effizienter und günstiger die PV-Anlage mit einer Wärmepumpe zu kombinieren. Entsprechend hat EnergieSchweiz in den letzten Jahren Untersuchungen zur Kombination von PV-Anlagen mit Wärmepumpen durchgeführt. Die Resultate wurden Ende 2021 als Planungsgrundlage veröffentlicht. 2022 hat EnergieSchweiz gemeinsam mit den Branchenverbänden FWS, Swissolar, SmartGridready und Swiss eMobility die Weiterbildung zum Thema deutlich ausgebaut. Insgesamt haben bislang rund 300 Fachleute ihre Weiterbildung absolviert.
Während das Interesse an Kursen zur Kombination PV-Anlage und Wärmepumpe hoch bleibt, steigt auch die Nachfrage nach einer Einbindung der E-Mobilität in die Planungsgrundlagen und die Weiterbildung.